Böhmer weist Boykottaufruf gegen Islamkonferenz zurück

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 Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer (CDU)
Foto: REGIERUNGonline
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KNA 01.04.2011
Berlin (KNA) Die Staatsministerin für Integration, Maria Böhmer (CDU), hat Aufrufe zum Boykott der Deutschen Islam Konferenz (DIK) aus Teilen der SPD zurückgewiesen. Der Dialog mit den Muslimen sei für die Integration unverzichtbar, sagte Böhmer am Mittwoch in Berlin. Nach dem Vorstoß von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) für eine „Sicherheitspartnerschaft“ gegen islamistischen Extremismus hatte die SPD die Muslime aufgerufen, dem Dialogforum fern zu bleiben, bis ein anderer als Friedrich die Leitung übernommen habe.
Böhmer sagte dazu, wer „einmal die Tür zuschlägt, muss wissen, wie er sie später noch einmal öffnen will“. Das gelte besonders für den Austausch mit Vertretern der über vier Millionen Muslime in Deutschland. Zugleich diskreditiere der Aufruf die bisherigen Erfolge der Islamkonferenz. Als Beispiele nannte die Ministerin die Fortschritte bei der Einführung von islamischem Religionsunterricht an Schulen, die Schaffung von Lehrstühlen für islamische Studien an vier Universitäten sowie den bei der Plenarsitzung am Dienstag vorgestellten Leitfaden zur Weiter- und Fortbildung von religiösem Personal.
(KNA - llknnk-BD-1527.18BA-1)

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