Theologin: Migranten schufen christliches Abendland

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 Dr. Gabriele Lautenschläger
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KNA 05.02.2011
Würzburg (KNA) Das christliche Abendland und das moderne Europa sind nach den Worten der katholischen Würzburger Theologin Gabriele Lautenschläger Ergebnis von Migrationsbewegungen. „Jede der hier sesshaft gewordenen Religionen hat ihre Wurzeln in der Fremde, im Mittleren und Nahen Osten“, sagte Lautenschläger am Freitag.
Insofern könne sie die Angst vor fremden Religionen nicht nachvollziehen. - Die Theologin ist seit 2004 Beauftragte für den interreligiösen Dialog im Bistum Würzburg. Beim Thema Integration gebe es in Deutschland noch viele Baustellen, meinte Lautenschläger. Notwendig sei ein Dialog auf Augenhöhe. Islamunterricht an Schulen und die Ausbildung von Imamen an deutschen Universitäten seien dazu unerlässlich. Nur so könne einem „eher naiven Koranunterricht“ und fundamentalistischen Bestrebungen in den Hinterhöfen begegnet werden.
(KNA - llkmko-BD-1535.06KE-1)

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