Katholiken betonen Recht von Muslimen auf würdige Moscheen

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 Prof. Dr. Hans Joachim Meyer
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Bonn (KNA) Im Streit um den Bau von Moscheen in Deutschland hat der Präsident des Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK), Hans Joachim Meyer, das Recht der Muslime auf würdige Gotteshäuser betont. Zugleich müssten die Moscheen sich aber in das „geschichtlich gewachsene Bild unserer Städte einfügen“, sagte er am Freitag vor der Herbstvollversammlung des obersten katholischen Laiengremiums in Deutschland. Meyer appellierte an die Muslime in der Bundesrepublik, sich nachdrücklich für Religionsfreiheit von Christen in islamischen Ländern einzusetzen. Zugleich sei es aber falsch, die Religionsfreiheit für Muslime in Deutschland davon abhängig zu machen, ob Christen in islamischen Ländern die gleiche Freizügigkeit genössen. Der ZdK-Präsident plädierte für eine „langfristige Strategie aus Nüchternheit, Augenmaß und Grundsatztreue“ bei der Integration. Die Muslime müssten sich einerseits zum freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat bekennen. Andererseits müsse die Gesellschaft ihnen Chancen zur Integration und Ausübung ihres Glaubens bieten.

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