Schneider mahnt Muslime zum gemeinsamen Kampf gegen Intoleranz

 |  |

|
 Präses Nikolaus Schneider
Foto: ekd.de
|
KNA 11.08.2011
Hannover (KNA) Muslime und Christen müssen nach Überzeugung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam Extremismus und Intoleranz entgegentreten. Die „furchtbaren Ereignisse in Oslo“ und die Terroranschläge des 11. Septembers zeigten, welche verheerenden Folgen religiöser Fanatismus, Intoleranz und Extremismus haben könnten, so der EKD- Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider, in seinem Grußwort zum muslimischen Fastenmonat Ramadan am Mittwoch in Hannover.
Schneider zeigte sich beeindruckt von den Umwälzungen im Nahen Osten und in Nordafrika. Dort seien Muslime und Christen für „Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit“ eingetreten. „Dies waren ermutigende Zeichen.“ Er sei aber auch sehr beunruhigt über Ausschreitungen gegen koptische Christen, bei denen es Tote und Verletzte gegeben hätte. Schneider dankte „für die vielen Einladungen an nicht-muslimische Freunde und Nachbarn zum abendlichen Fastenbrechen im Ramadan“. Dies sei eine Geste der Verbundenheit und Offenheit, die er als Zeichen „wachsenden Vertrauens und vertiefter Gemeinsamkeit“ verstehe.
(KNA - llkslk-bd-1229.15ie-1)

Auf unserer Hauptseite finden Sie weitere Informationen zu den Themen interreligiöser Dialog und christlich islamischer Dialog.