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Die Diakonie Baden bittet um Spenden für ein Stromunfallopfer aus dem Libanon.

"Ich möchte nur auf die Straße gehen können, ohne dass die Kinder anfangen zu schreien und wegzurennen"

Vor sieben Jahren war das Leben des dreiundvierzigjährigen Ahmed Chaib mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der historischen Küstenstadt Saida (Sidon) noch in Ordnung. Bescheiden, aber ohne große Probleme. Von einem Tag auf den anderen änderte sich plötzlich alles:  Auf seiner Arbeit erlitt Herr Chaib einen schweren elektrischen Schlag. Etwa 15.000 kw durchschlugen seinen Körper von oben nach unten. Ahmed Chaib überlebte dieses schreckliche Unglück. Die Ärzte im Libanon konnten ihn retten. Die schwersten Vernarbungen des Oberkörpers, der Verlust eines Auges und eine massive Entstellung des bis auf die Knochen zerstörten Gesichts konnten von den Kliniken in Beirut jedoch nicht "repariert" werden. Herr Chaib braucht Hilfe beim Essen und Trinken. Die gewucherten Narben und die Schäden an den Kieferknochen verursachen bis heute noch ständige Schmerzen. Am schlimmsten aber: Die Kinder in seiner Umgebung fürchten sich vor ihm und wechseln die Straße. Seine ganze Familie leidet unter dieser bis jetzt aussichtslosen Situation.

Jetzt könnte sich das Leben von Ahmed Chaib grundlegend ändern. Er hat Menschen gefunden, denen sein Schicksal nicht egal ist. Familie Zaiour, zuhause in Linkenheim bei Karlsruhe haben ihn bei einem Besuch kennen gelernt und spontan versprochen ihm zu helfen. Inzwischen ist einiges geschehen: Fachärzte für Plastische Chirurgie im Marienhospital Stuttgart haben die Arztberichte und Fotografien der Kollegen aus dem Libanon analysiert und sind optimistisch. Obwohl bereits sieben Jahre seit dem Unfall vergangen sind, können sie mit einigen aufeinander folgenden operativen Eingriffen die Lebensqualität für Herr Chaib entscheidend verbessern.

Natürlich wird die Behandlung von Herrn Chaib eine Menge Geld kosten. Etwa 3.000 Euro wurden von der Klinik pro Eingriff veranschlagt. Voraussichtlich sind vier bis fünf Eingriffe erforderlich. Doch Familie Zaiour läßt sich nicht entmutigen. Sie haben sich bereit erklärt, Herrn Chaib und seine Frau für die Dauer des erforderlichen Deutschlandaufenthaltes bei sich aufzunehmen. Erste Freunde und Bekannte der Familie sind bereit, mit Spenden weiterzuhelfen. Ein Fernsehsender wird mithelfen Spenden zu sammeln.

Das Diakonische Werk Baden hat sich bereiterklärt, für die medizinische Behandlung Ahmet Chaib ein Spendenkonto einzurichten, um die Gemeinnützigkeit bzw. Mildtätigkeit der Spenden und damit ihre steuerliche Absetzbarkeit zu gewährleisten und vor allem auch die korrekte Abwicklung und den zweckentsprechenden Einsatz der Spenden zu sichern.

"Ich möchte selber für meine Familie sorgen und ich möchte keine Almosen für meine Kinder. Alle meine Freunde und Familie meinten ich würde mich eines Tags umbringen. Ich aber werde es nicht tun. Ich glaube an Gott und ich gebe die Hoffnung nicht auf. Vielleicht gibt noch einer, der ,mit mir fühlt und ein gutes Werk tun will. Ich danke aber jeden der vielleicht helfen würde aber nicht kann und ich danke alle  die  bereit sind mir zu helfen ,und hoffe das es niemanden so was passiert was mir passiert ist." 

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir gemeinsam diesen größten Wunsch von Ahmet Chaib Wirklichkeit werden lassen könnten? Bitte helfen Sie mit!

Pfarrer Volker Erbacher
Diakonie Baden
Vorholzstr. 3
76137 Karlsruhe
Tel.: 0721/9349-219
e-mail: erbacher@diakonie-baden.de


Spendenkonto:
Diakonie Baden
EKK Karlsruhe
BLZ 660 608 00
Konto 4600
Kennwort: "Ahmed Chaib" (bitte immer angeben!)
Bitte Namen und Adresse angeben - Sie werden eine abzugsfähige Spendenbescheinigung  erhalten.


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