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  Neue Studie: Deutsche sind religiöser als angenommen



Religionsmonitor 2008

(KNA) Wenige Tage vor Weihnachten sieht eine Studie die Religion in Deutschland nicht auf dem Rückzug. Die Deutschen seien sogar religiöser als angenommen. Dabei ist Religiosität aber vielfältiger als früher und nicht unbedingt an die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft gebunden. Der erstmals erstellte „Religionsmonitor“, den die Bertelsmann-Stiftung am Dienstag in Berlin vorlegen will, stuft rund 70 Prozent der Bevölkerung als religiös ein. Jeder Fünfte gilt als sogar „hochreligiös“; für sein Leben haben Religion und Glaube einen enorm hohen Stellenwert. Dieser Anteil ist unter Katholiken annähernd doppelt so hoch wie unter evangelischen Christen. 28 Prozent der Deutschen weisen keine religiöse Dimension auf. Martin Rieger, Projektleiter der Bertelsmann-Stiftung, spricht angesichts der Ergebnisse von einer „großen Stabilität des religiösen Bewusstseins in breiten Bevölkerungsschichten“.

Ein langfristiges „Aussterben“ der Religion in Deutschland lasse sich definitiv nicht bestätigen. Ein Drittel derer, die sich selbst als konfessionslos bezeichnen, haben laut Studie durchaus die Vorstellung von etwas Göttlichem oder einer Unsterblichkeit der Seele, sie meditieren oder besuchen religiöse Veranstaltungen. Jeder Sechste, der einer Kirche angehört, ist dagegen laut Studie nicht religiös. Gut 70 Prozent der Deutschen sind Mitglied einer Religionsgemeinschaft. Allgemein gilt laut Untersuchung: Wer religiös ist, engagiert sich in hohem Maße ehrenamtlich. Einen Sonderfall stellt Ostdeutschland dar: Nach wie vor gibt es beim Thema Religion eine deutliche Zweiteilung zwischen Ost und West. In keinem anderen der untersuchten 21 Länder stellten die Wissenschaftler solch deutliche Unterschiede fest wie zwischen der alten Bundesrepublik und der ehemaligen DDR. Gleichwohl seien 36 Prozent der Menschen in Ostdeutschland als religiös einzustufen. Der „Religionsmonitor“ soll nach dem Willen der Bertelsmann-Stiftung die persönliche Religiosität der Menschen und die gesellschaftliche Dynamik von Religion stärker als bislang bekannt aufschlüsseln. Dazu konfrontierten laut Stiftung Experten weltweit rund 21.000 Menschen ab 18 Jahren mit knapp 100 Fragen. Thema waren das grundsätzliche Interesse an religiösen Fragen, den Glauben an Gott oder etwas Göttliches, die öffentliche und private religiöse Praxis, religiöse Erfahrungen sowie die Relevanz von Religion im Alltag. Mit Gott verbindet der religiöse Durchschnittsdeutsche demnach das Bild eines liebenden, gütigen Wesens. Ihm gegenüber empfinden die Gläubigen vor allem Gefühle der Dankbarkeit, der Hoffnung, Freude und Liebe. Nur jeder Sechste derer, die religiös sind, nennt Angst beim Gedanken an Gott, jeder Zwölfte hat das Bild eines zornigen Gotts. Im internationalen Vergleich entspricht die Haltung der Deutschen einem westeuropäischen Trend. Deutlich mehr religiöse Menschen als hierzulande finden sich danach in Italien, Polen und der Schweiz, weniger in Frankreich und Großbritannien. In anderen Teilen der Welt hat Religion für die Menschen einen weit höheren Rang. So stuft die Studie 89 Prozent der befragten US-Amerikaner als religiös ein, 62 Prozent sogar als hochreligiös. Zu den religiösesten Ländern der Welt gehören im Rahmen dieser Erhebung Nigeria, Brasilien, Indien und Marokko. Dort lag der Anteil der gläubigen Menschen deutlich über 90 Prozent. (KNA - 14832)

 

 

Hören Sie das Interview mit dem Projektleiter der Studie Martin Rieger beim Domradio.

 

Mehr Information zur Stduie erfahren Sie unter Religionsmonitor


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Prälat Karl Jüsten zur Studie Religionsmonitor 2008




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