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  Katholische Kirche fördert ausländische Studierende und Wissenschaftler mit rund sechs Millionen Euro

Im Jahr 2009 hat die katholische Kirche insgesamt rund sechs Millionen Euro an Stipendien und Studienbeihilfen für ausländische Studierende und Wissenschaftler in Deutschland vergeben. Dies geht aus der jüngsten Erhebung zur kirchlichen Förderung ausländischer Studierender und Wissenschaftler hervor, die der Katholische Akademische Ausländer-Dienst (KAAD) vorgelegt hat.

 

Als zentrales Förderungswerk der katholischen Kirche für ausländische Studierende und Wissenschaftler aus Entwicklungs- und Schwellenländern sowie aus Ost-Europa förderte der KAAD im Jahr 2009 insgesamt 508 Stipendiatinnen und Stipendiaten. Sie hielten sich überwiegend zu postgraduierten Studien in Deutschland auf. Insgesamt wurden für Stipendien und Bildungsarbeit ca. 3,8 Millionen Euro aufgewendet, bei einem Gesamthaushalt von ca. 5 Millionen Euro. Die 62 Bildungsveranstaltungen im In- und Ausland wurden im Jahr 2009 von 1.598 Teilnehmern besucht.

 

Adveniat, Missio, Renovabis, das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland sowie verschiedene Ordensgemeinschaften haben ihrerseits nochmals Stipendien in Höhe von 0,85 Millionen Euro an ausländische Studierende und Wissenschaftler – vor allem Priester und Ordensleute - vergeben, um ein Studium in Deutschland zu ermöglichen. Zu diesen Fördergeldern für Studierende in Deutschland kommt die – in dem Bericht nicht näher dargelegte – Sur Place-Förderung in den Heimatländern von 7.212 Personen mit ca. 6,1 Millionen Euro und die Förderung in Drittländern von 415 Personen mit ca. 4,1 Millionen Euro, die durch die genannten Werke sowie durch Misereor erfolgt.

 

Auch die Katholischen Hochschulgemeinden spielen nach wie vor eine entscheidende Rolle: Vor allem über sie haben die deutschen Diözesen im Jahr 2009 ca. 1,3 Millionen Euro an Studienbeihilfen für ausländische Studierende in Deutschland vergeben. Zusätzlich standen ca. 350.000 Euro an öffentlichen Mitteln und an Drittmitteln zur Verfügung. Damit sind die Hochschulgemeinden nach wie vor besonders wichtige Anlaufsstellen für ausländische Studierende, die ihrerseits wieder das Gemeindeleben bereichern und mitprägen.

 

Deutschland weltweit an dritter Stelle der Gastländer

 

Die Studie des KAAD thematisiert auch soziale Aspekte der Internationalisierung: Die wirtschaftliche Ausgangsposition der ausländischen Studierenden ist deutlich ungünstiger als die ihrer deutschen Kommilitonen. Durch die weltweite Wirtschaftskrise und die schwierige Arbeitsmarktlage sowie durch die Einführung von Studiengebühren hat sie sich noch verschlechtert. Die Diözesen reagieren über die Hochschulpastoral darauf vor allem mit Beratung, Dialog und Seelsorge. Wie die Untersuchung außerdem zeigt, liegt die Zahl der in Deutschland lebenden ausländischen Studierenden nach einem deutlichen Anstieg in den neunziger Jahren und Rückgängen vor allem aus Osteuropa seit 2006 nun bei 240.000, dies entspricht im Wintersemester 2008/09 einem Anteil von 11,8 Prozent aller Studierenden. Deutschland liegt damit weltweit nach den USA und Großbritannien nach wie vor an dritter Stelle der Gastländer.

 

Wen fördert der KAAD?

 

Der KAAD fördert begabte Frauen und Männer im Blick auf ihre Persönlichkeitsentwicklung. So sollen qualifizierte Personen heranwachsen, die aus einer reflektierten und bejahten Haltung des Christseins heraus zugleich ihre gesellschaftliche Mitverantwortung erkennen und multiplikatorisch einbringen. Durch den KAAD wird zudem entwicklungspolitischen Anliegen Rechnung getragen und die interkulturelle sowie die interreligiöse Begegnungsfähigkeit gestärkt. Neben der finanziellen Hilfe bilden darum ideelle Förderung, Vorbereitung auf die Rückkehr und Nachbetreuung einen Schwerpunkt der Förderungsarbeit. Ein Spezifikum dieser Förderungsarbeit für Laien ist der partnerschaftliche Ansatz: Der bereits im Jahr 1958 gegründete KAAD arbeitet mit 52 Partnergremien und 23 Alumni -Vereinen in den Heimatländern sowie mit den Diözesen und Hochschulgemeinden in Deutschland zusammen.

 

 

Hinweis: Die Studie finden Sie zum Download im Internet unter www.dbk.de


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