Christen und Muslime in Deutschland: Teil I: Von der Wahrnehmung zur Begegnung

Den Islam in Deutschland wahrnehmen: Die wichtigsten islamischen Organisationen
Der iranisch geprägte Islam
(52) Den größten Anteil an der Anhängerschaft des schiitischen Islam in Deutschland stellen Muslime aus Iran. Die wichtigste Institution des schiitischen Islam in Deutschland, das Islamische Zentrum Hamburg (IZH), ist 1966 aus der 1962 gegründeten Islamisch-Iranischen Gemeinde entstanden. Es fungiert bis heute als Träger der Hamburger Imam-Ali-Moschee. Deren Imam, der zugleich Vorsitzender des IZH ist, ist eng mit Iran verbunden. Seit der Revolution Khomeinis gilt das IZH als ideologischer Stützpunkt der iranischen Regierung. Es gibt seit 15 Jahren die schiitische Zeitschrift „Al-Fadschr. Die Morgendämmerung“ heraus, zu der die Beilage „Salam Kinder“ gehört, ferner auch die Schriftenreihe „Islamisches Echo in Europa“. Zum IZH gehören einige Zweigstellen, z. B. in Hannover. Ferner unterhält es enge Kontakte mit der schiitischen Moschee in Münster. Ihm zugerechnet wird auch der „Islamische Weg e.V.“ in Delmenhorst, der Bildungsseminare anbietet.
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Entnommen aus der Arbeitshilfe des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz "Christen und Muslime in Deutschland" vom 23. September 2003.
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