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  Vatikan: Katholisch-islamisches Forum

 

 

„Wenn man einen echten interreligiösen Dialog will, so muss man jeder Seite ihren gebührenden Platz einräumen. Das bedeutet, dass man zuhören muss, was nicht jeder heutzutage kann oder will. Es ist eine Frage des Anstandes. Die Religionsführer spielen deshalb eine wichtige Rolle, denn sie geben ihren Mitmenschen einen wichtigen Input. Das gilt für alle Religionsführer. Deshalb sollten auch Muslime bereit sein, die Worte des Papstes anzuhören. Auf der anderen Seite muss aber auch klar sein, dass jeder seine eigenen religiösen Überzeugungen respektieren muss. Wenn man das akzeptiert, dann entsteht eine brüderliche Bindung, die auch ein Mittel ist, um den Relativismus und andere Probleme der Gegenwart zu bekämpfen."

 

Am ersten Gesprächstag geht es um die „theologischen und spirituellen Grundlagen" des Dialogs, am Mittwoch stehen die „Menschenwürde" und der „gegenseitige Respekt" auf dem Programm. Donnerstag Vormittag sind die Teilnehmer des Forums zu Gast bei Papst Benedikt XVI. Anschließend findet an der Universität die letzte Sitzung des Treffens statt, die öffentlich zugänglich sein wird.

(rv) Im Vatikan hat an diesem Dienstag das katholisch-islamische Forum begonnen, das den interreligiösen Dialog vertiefen soll. Je 29 Fachleute beider Religionen kamen in der Päpstlichen Universität Gregoriana zusammen, um bis Donnerstag das Thema „Gottesliebe – Nächstenliebe" zu erörtern. Das Treffen sei wichtig, weil „religiöse Führer" der Gesellschaft wichtige Impulse geben würden, betont der Mailänder Imam und Vizepräsident des italienischen Islam-Rates, Yahya Sergio Yahe Pallavicini. Er gehört zu den 138 islamischen Gelehrten, die vergangenes Jahr den Brief an die christlichen Oberhäupter unterschrieben haben. Das Forum in Rom ist eine der Initiativen, die darauf zurück gehen. Pallavicini:

 

 

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