interreligiöser Dialogchristlich-islamischer DialogKirche IslamChristentum Islam
Über uns
Aktuelle Nachrichten: Interreligiöser Dialog
Vatikan zum Tod Tantawis: „Einen Freund verloren“
Neue Konflikte zwischen Muslimen und Christen in Nigeria
Erste Anwaltskanzlei Schottlands bietet Scharia-Beratung
Islamisches Magazin entschuldigt sich für Hostienentweihung
Muslime stellen Mitarbeit an Islamkonferenz infrage
Ägypten/Vatikan: Aufklärung über Religion
Laschet fordert Runden Tisch der Muslime für Religionsunterricht
Bischöfe Südosteuropas fordern Dialog mit anderen Religionen
Vatikan und Muslime plädieren für religiöse Gleichberechtigung
Der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, hat sich für ein Verbleib von Kreuzen in deutschen Gerichtsälen ausgesprochen
Eine christliche Kirche für Tarsus (Südtürkei)
Imamausbildung an deutschen Universitäten
Eine Vorreiterin im Dialog - Dekha Ibrahim Abdi erhält Hessischen Friedenspreis
Erzbischof Zollitsch fordert Türkei zur Achtung christlicher Minderheiten auf
Licht in Frankfurt Sachsenhausen
Schweizer Minarett-Abstimmung
Hessischer Kulturpreis wird verliehen
Was es alles gibt: Feminismus im Islam
Papst und Kuwaits Regierungschef erörtern Lage in Nahost
"Wer das Recht auf Religionsfreiheit ablehnt, kann kein wirklicher Partner im interreligiösen Dialog sein"
Führende Religionsvertreter fordern mehr Ehrlichkeit im Dialog
Grundstein für Kölner Moschee gelegt
Päpstliche Universität Gregoriana stellt einen islamischen Professor ein
Verbot von Kreuzen in italienischen Schulen - Reaktionen
Schweiz: Anti-Minarett-Initiative weiter in der Kritik
Italien: Streit um islamischen Religionsunterricht
Vatikan: Botschaft zum Ende des Ramadan
Bundesweit einmalige interreligiöse Schule geplant
Zollitsch wirbt in Nigeria um Vertrauen zwischen den Religionen
„Die Zukunft von Christen und Muslimen gemeinsam gestalten“
Christliche Schülerinnen im Gazastreifen müssen Kopftuch tragen
Vatikan: „Interreligiöser Dialog bereichert“
Interreligiöser Dialog braucht mehr persönliche Begegnung
Kasachstan: Kongress der Weltreligionen ruft zu Respekt und Toleranz auf
4. Deutsche Islamkonferenz
Türkei nennt Bedingungen für Wiedereröffnung von Priesterseminar
Islamexperte Rohe: Dialog mit Muslimen kommt erst in Gang
Islamwissenschaftler: Bibel und Koran besser verstehen lernen
Tarsus: Viele Pilger - aber „keine Verbesserungen“
Ruf nach größerer Akzeptanz des Islam
Studie: Mehr Muslime in Deutschland als bisher angenommen
Langendörfer bejaht Gleichstellung von Kirchen und Muslimen
Weniger Äpfel und Birnen - Experte zum Streit um staatliche Gleichstellung von Christen und Muslimen
Steyler: Mission in islamischen Ländern ist möglich
Erzbischof Tutu ruft Religionen zu gegenseitiger Toleranz auf
Erhält Kermani doch Hessischen Kulturpreis?
Imam-Schule in Berlin
Muslime: Fürst: „Islamisches Wort“ ist wichtiger Beitrag zur Integration
Muslime: Pläne für Religionsunterricht sind nicht gescheitert
Islamwissenschaftler Nagel gegen Zweifel an Mohammeds Existenz
Prozess um türkisches Kloster Mor Gabriel
Hessischer Kunstpreis - Nach muslimischer Lehre ist Jesus Christus nicht am Kreuz gestorben.
Papst Benedikt XVI. im Heiligen Land
Tauran fordert konkretes Engagement für die Religionsfreiheit
Nahost: Universität für Christen, Juden und Muslime
Vatikan und Arabische Liga vereinbaren engere Zusammenarbeit
Kardinal: Recht auf Religionsfreiheit mit Muslimen klären
Papst an Moslems: „Glaube und Vernunft stützen sich gegenseitig”
Der Jesuit Felix Körner zum christlich-muslimischen Dialog
Bischöfe bestätigen auf der Frühjahrsvollversammlung die Position zum Islam und grenzen sich gegen die Piusbrüderschaft ab
Christen und Muslime sollen sich stärker für ein gleichberechtigtes Zusammenleben ihrer Religionen engagieren
Tagung zum interreligiösen Dialog im Vatikan
30 Jahre Cibedo: Reaktionen in Wort und Bild
Papst fordert sofortiges Ende der Kriegshandlungen in Gaza
Christen und Muslime: Gemeinsam im Krisenmanagement engagieren
Kölner Erzbischof Meisner kritisiert türkische Regierung
Moscheebau in Deutschland. Eine Orientierungshilfe der deutschen Bischöfe
Botschafter Hans Henning Horstmann über das Bemühen um  interreligiösen Dialog von Papst Benedikt XVI.
Vatikan spricht sich für ein Recht auf Moscheen und Kirchen aus
Internationales Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio
Profesör Christian W. Troll’ün yeni kitabı:Açıklayabilmek için ayırdetmek Hristiyan-Müslüman diyaloğunda yerini ve yönünü belirlemek
„Recht auf Moscheen und Kirchen“
Papst vor Moslems, „Vorurteile überwinden"
Bischöfe erfreut über Moscheebau in Duisburg
Christen und Muslime warnen vor ausgrenzender Säkularisierung
Islamexperte: Mehr Toleranz zwischen Christen und Muslimen
Christen und Muslime wollen in Europa enger zusammenarbeiten
Papst: Dialog über Bibel und Koran soll neue Impulse bringen
Bischöfe betonen Recht zum Moscheebau und mahnen Maßhalten an
Gemeinsames Gebet: Interreligiöser Dialog braucht eine Unterscheidung der Geister
Grußbotschaft des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg), zum Fastenbrechen 2008
Botschaft des Vatikans zum Ende des Ramadan
Jüsten: Religionsfreiheit in Türkei angemahnt
Prinz El Hassan bin Talal
Syrischer Großmufti lädt Papst nach Damaskus ein
Archiv
Bibliothek
Mediathek
Themenschwerpunkte
Pastorale Fragen
Tagungen
Buchempfehlungen
Eigene Publikationen
Stellenanzeigen
Links
FAQ
Intern






  Gemeinsames Gebet: Interreligiöser Dialog braucht eine Unterscheidung der Geister

Jean-Louis Kard. Tauran

Karl Kardinal Lehmann

Interreligiöser Dialog braucht eine „Unterscheidung der Geister“

 

Kardinal Karl Lehmann stellt die zweite, überarbeitete Auflage der Arbeitshilfe„Leitlinien für das Gebet bei Treffen von Christen, Juden und Muslimen“ vor

 

 

Für eine notwendige „Unterscheidung der Geister“ im interreligiösen Dialog hat sich der Vorsitzende der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz Karl Kardinal Lehmann (Mainz) ausgesprochen. Es brauche zwischen den Partnern eine ebenbürtige Anerkennung nach dem klassischen Grundsatz „ein Gleicher redet mit einem Gleichen“. Doch bedeute sie keine Gleichschaltung, „schon gar nicht eine Gleichgültigkeit der Religionen untereinander“, sagte er am Mittwoch (24. September) in Fulda. Die Überzeugung vom Wahrheitsanspruch des eigenen Glaubens müsse mit der Bereitschaft und Öffnung zum Dialog mit den anderen Religionen einhergehen, betonte Lehmann bei der Vorstellung der zweiten aktualisierten Auflage der Arbeitshilfe „Leitlinien für das Gebet bei Treffen von Christen, Juden und Muslimen“.

 

2002 war erstmals eine Handreichung der deutschen Bischöfe unter dem Titel „Leitlinien für multireligiöse Feiern von Christen, Juden und Muslimen“ herausgegeben worden. Eine Überarbeitung war nach den Worten von Kardinal Lehmann notwendig geworden, weil es zum einen um eine wachsende Annäherung der Religionen gehe, zum anderen aber im Zusammenhang mit dem Terrorangriff am 11. September 2001 in den USA auch zunehmend die Frage nach der Identitätsstärke der eigenen Glaubensüberzeugung gestellt werde. Die neue Handreichung, die mit 72 Seiten erheblich umfangreicher als die erste Fassung (48 Seiten) ist, berücksichtige, so Lehmann, sowohl die weiterführenden Erfahrungen als auch kritische Einwände.

 

So wurden die Begriffe „Feier“ und „multireligiös“ durchgängig durch geeignetere Begriffe ersetzt, um Missverständnissen vorzubeugen. Deutlich wird dies bereits im veränderten Titel. Stärker herausgearbeitet wurde zudem die unterschiedliche Nähe im Verhältnis von Judentum und Christentum einerseits und Christentum und Islam andererseits. Dies betrifft hauptsächlich die Aussagen über das Gottesbild. Unverändert und durchgängig als Grundlage des Textes vertreten ist die von Papst Johannes Paul II. auf dem Weltgebetstreffen in Assisi 1986 formulierte Aussage, dass nicht gemeinsam, sondern je in der eigenen Tradition im Beisein des anderen gebetet werde, so Kardinal Lehmann.

 

Die zweite Auflage der Arbeitshilfe richtet sich wie bereits die erste Fassung an die Verantwortlichen in Gemeinden, Schulen, Verbänden und Krankenhäusern. Ihnen wird damit ein Rahmen mit konkreten Anregungen und Hilfen für religiöse Begegnungen mit Angehörigen anderer Religionen in die Hand gegeben. Dazu zählen neuerdings auch ausgewählte Texte, die die Verschiedenheit der Gebetsauffassungen und das Beten in den unterschiedlichen Formen der drei monotheistischen Religionen verdeutlichen.


Der Text steht im PDF-Format zum Download bereit:




Weiterführende Links

Statement von Karl Kardinal Lehmann im Wortlaut

 


Auf unserer Hauptseite finden Sie weitere Informationen zu den Themen interreligiöser Dialog und christlich islamischer Dialog.


Zur Themenübersicht Aktuelles.


Schlagworte

Prälat Dr. Karl Jüsten; Katholisches Büro Berlin; Religionsfreiheit; Türkei


 
Services im Überblick:


CIBEDO-Banner

Verlinken Sie Ihre Homepage mit cibedo.de.


Christlich-islamische Bibliothek

Durchsuchen Sie online unseren Bibliothekskatalog

CIBEDO-Beiträge ist die vierteljährliche Printveröffentlichung der CIBEDO

CIBEDO-Beiträge ist die vierteljährliche Printveröffentlichung der CIBEDO



Muslime fragen - Christen antworten

Unser Tipp: Muslime fragen - Christen antworten (Seite von C.W. Troll SJ)



CIBEDO Info-Flyer

Der CIBEDO Info-Flyer zum download (PDF)


 
CIBEDO - Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz  ::  interreligiöser Dialog :: christlich islamischer Dialog ::  Balduinstr. 62  ::  60599 Frankfurt am Main :: Tel.: 069 / 726491  ::  Fax: 069 / 723052