Spitzentreffen zwischen Juden und Muslimen

KNA 25.05.2011
Köln (KNA) Erstmals haben sich Vertreter der Orthodoxen Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) und des Zentralrats der Muslime (ZMD) zu einem Gespräch getroffen. Neben dem Kennenlernen sei es um gemeinsame Interessen, Probleme und den künftigen Dialog zwischen beiden Organisationen gegangen, teilte die ORD am Dienstag in Köln mit. Der Austausch zwischen Juden und Muslimen sei für die ORD ein Baustein im gemeinsamen Zusammenleben. Dieser Dialog, der bislang nur auf lokaler und europäischer Ebene stattgefunden habe, solle nun auch auf Bundesebene einen Platz haben.
An dem Gespräch am Montag nahmen nach den Angaben die zum ORD-Vorstand gehörenden Rabbiner Julien-Chaim Soussan (Düsseldorf), Jaron Engelmayer (Köln) und Avichai Apel (Dortmund) teil. Der ZMD, der 300 Moscheegemeinden vertritt, war durch Generalsekretärin Nurhan Soykan und den stellvertretenden Vorsitzenden Yakup Tufan vertreten. In der 2003 gegründeten ORD sind gegenwärtig 32 orthodoxe Rabbiner zusammengeschlossen. Ziel ist es, sich um die Weiterentwicklung von jüdischer Tradition und religiösem Recht in Deutschland zu kümmern.
(KNA - llkpmo-BD-1214.05CA-1)

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