Internationale Gartenschau: Brunnen der Religionen eingeweiht

KNA 10.05.2011
Hamburg (KNA) Der „Brunnen der Religionen“ auf der Internationalen Gartenschau (igs) in Hamburg ist am Montag feierlich eingeweiht worden. Das über eine Tonne schwere Kunstwerk aus Naturstein und Edelstahl haben Christen, Muslime, Juden, Buddhisten und Hindus mitgestaltet. Es bildet das Zentrum von fünf individuell konzipierten „Gärten der Weltreligionen“. Damit symbolisiere er das Verbindende und Vielfältige der Kulturen und setze ein Zeichen für Respekt und Toleranz, erklärten Vertreter der Glaubensgemeinschaften bei der Vorstellung. Das Wasser stehe hier als verbindendes Element der fünf Weltreligionen.
Die „Welt der Religionen“ ist eine von sieben Themenwelten der Gartenschau, die bis 13. Oktober 2013 in Hamburg-Wilhelmsburg stattfindet. Die Hamburger Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD) bezeichnete den Garten der Religionen als „Symbol der Hoffnung, des Austausches und der Verständigung und ein Beispiel dafür, was Landschaftsarchitektur für das soziale, friedliche Miteinander der Menschen leisten kann“.
igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten erklärte, in der „Welt der Religionen“ werde die Interkulturalität als eines der Leitthemen der Gartenschau lebendig. „Auf sinnliche Art und Weise werden die Besonderheiten der einzelnen Religionen erfahrbar: Der Besucher kann sie sehen, hören, riechen, tasten, vielleicht sogar schmecken.“
Zu der Internationalen Gartenschau auf den Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel werden rund 2,5 Millionen Besucher erwartet. Die Religionen wurden bei der Einweihung repräsentiert durch den katholischen Erzbischof von Hamburg, Werner Thissen, Propst Jürgen F. Bollmann als Bischofsvertreter der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, den Vorsitzenden der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religionen (DITIB), Zekeriya Altug, für die Muslime, den Vorsitzende des Förderkreises der jüdischen
Josef-Carlebach-Schule, Andreas Wankum, für die Juden, Oliver Petersen vom Tibetischen Zentrum Hamburg für die Buddhisten sowie Ravindra Dave für die Hindus.
(KNA - llkpkt-BD-1045.16FA-1)

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