SPD plädiert für mehr Muslime in Polizei, Justiz und Schulen

KNA 07.05.2011
Bielefeld (KNA) Die SPD will den Tod von Osama bin Laden und den demokratischen Frühling in den arabischen Ländern „innenpolitisch unbedingt nutzen“. Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, sagte der in Bielefeld erscheinenden „Neuen Westfälischen“ (Freitag), Menschen muslimischen Glaubens sollten stärker in den Staatsdienst aufgenommen werden.
„Wenn wir wollen, dass den Hasspredigern und Islamisten das Wasser abgegraben wird, sollten wir dem gemäßigten Islam in Deutschland stärker die Hand reichen.“ Deutschland brauche mehr „gemäßigte, weltoffene Muslime in Polizei, Justiz und Schulen“. Sie könnten gerade in der Schule „positive Vorbilder sein“, so Oppermann weiter. Die Politik müsse erreichen, „dass Muslime den deutschen Staat Bundesrepublik noch stärker auch als ihren Staat begreifen“.
(KNA - llkpkq-BD-0915.31IE-1)

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