Augsburger Friedenspreis für Prinz Hassan Augsburg

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 Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien
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Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien (61) ist Träger des diesjährigen Preises des Augsburger Friedensfests. Er werde für seine Verdienste um den Dialog mit den Religionen geehrt, teilte Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) bei einem Festakt am Freitag mit. Die mit 12.500 Euro dotierte Auszeichnung wird Prinz Hassan am 18. Oktober überreicht. Bisherige Preisträger waren unter anderen der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der letzte sowjetische Präsident Michail Gorbatschow und die Gründerin der Fokolar-Bewegung, Chiara Lubich. Der Vorsitzende der Jury, der evangelische Regionalbischof Ernst Öffner, würdigte Prinz Hassan als gläubigen Muslim und Brückenbauer zwischen Orient und Okzident. Er nutze seine Autorität als Mitglied des Haschemitischen Königshauses von Jordanien zur Verständigung. Mit einer bewundernswerten Energie fordere und fördere der Prinz den „Trialog zwischen Muslimen, Juden und Christen“. Der in Amman geborene Prinz Hassan ist der Bruder des verstorbenen Königs Hussein von Jordanien. Bis zu dessen Tod 1999 diente er ihm als engster politischer Berater und war sein Stellvertreter. Der studierte Orientwissenschaftler wurde vielfach international ausgezeichnet, darunter auch mit der Ehrendoktorwürde in Theologie der Fakultät für katholische Theologie an der Universität Tübingen. Er ist seit 1999 Präsident des Club of Rome sowie Mitglied vieler weiterer Stiftungen und Zentren. Der Preis wird anlässlich des Hohen Friedensfestes vergeben, das in Augsburg jedes Jahr am 8. August begangen wird. Der Feiertag, der auf das Stadtgebiet beschränkt ist, geht auf den Westfälischen Frieden von 1648 zurück. Durch ihn bekamen die Protestanten die Religionsfreiheit und ihre Kirchen zurück. (KNA 08.08.2008)

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Schlagworte

Papst Benedikt XVI.; syrische Großmufti Scheich Ahmad Badr el Din Hassoun ; interreligiöser Dialog; interreligiöses Treffen
